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Kurze Geschichte

 

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Sanok, das malerisch an der Fluβ San gelegen ist und das nach dieser Fluβ benannt wurde, funktionierte schon im 9. Jh. als die Wehrburg. Die erste schriftliche Erwähnung von Sanok kommt aus dem Jahre 1150 und befindet sich in einer russischen Chronik. 20. 01. 1339 bekam Sanok die Stadtsrechte auf dem Magdeburger Recht von dem Fürst Jerzy II. Ein Jahr später,nach der Vergiftung des Fürsten Jerzy, wurde Sanok von dem König Polens,Kasimir der Groβe, besetzt, der auch die Stadtsrechte für Sanok bestätigt hat. Nach dem Tod des Königs Kazimierz befand sich Sanok eine kurze Zeit unter der Herrschaft Ungarns, nur um kurz danach wieder von Polen zurückerobert zu werden. Sanok gehörte damals zu der Woiwodschaft Ruthenien und war ein Sitz der Verwaltungseinheit unter dem Namen Ziemia Sanocka (Sanoker Land).

Der Stadtswappen stellt einen bizantynischen, golden, zweiköpfigen Alder auf einem blauen Grund dar. Dieser Symbol befand sich in der Fassade des damaligen Kreisrats, der durch die österreichische Gewalt errichtet wurde. Ursprünglich verfügte der Stadtswappen nur über einen den Drachen tötenden Erzengel Michael. Vermutlich um die Wende des 16. Und 17. Jahrhunderts erschien zusätzlich das Motiv der den sarazenischen Mensch verschlukenden Drachenschlange. Die Königin Bona hat zu der weiteren Stadtentwicklung beigetragen. Der weiβe Adler wurde im 19. Jh. oder am Anfang des 20. Jh hinzugefügt. Die Krone, die im oberen Teil des Wappens steht, berichtet, dass Sanok einie Königsstadt ist. Das groβte Ereignis fand 1417 statt. In der Pfarrkirche gab es die Trauungzeremonie des Königs Polens Władysław Jagiełło und Elżbieta Granowska. Im 17. Und 18 Jh. vernichteten die Stadt die Tatarenangriffe und zahlreiche Brände. Den Verfall Sanoks konnten sogar die Königsprivillegen, deren Aufgabe war, die ökonomische Lage der Stadt zu verbessern, nicht verhindern. Nach 1772 fiel die Stadt an Österreich und wurde zu einem Sitz von einem Kreis. 1809 wurde die Stadt aufgrund einer Kriegs-Kampagne neu vernichtet, wann Ksawery Krasicki die Stadt vor den österreichischen Truppen schützen versuchte.

Seine Versuchungen scheiterten doch wegen der überwiegenden Kräften des Feindes und er wurde zu einer Flucht aus der Stadt gezwungen. Am Anfang des 19. Jhs entstand in Sanok der Lipiński- und Beksińskis Betrieb, der sich nächst in die Eisenbahnfabrik und nach dem zweiten Weltkrieg wiederum in die Busfabrik verwandelte. 1884 erlangte die Stadt die Bahnverbindung mit einer Zufahrtmöglichkeit nach Krakau, Lwow, Wien und Budapest. In der Zeit des ersten Weltkriegs, in Jahren 1914-1915 blieb die Stadt ein paar Monate lang in den Händen der russischen Armee und in den umliegenden Gebirgen erstarrte die Kriegsfront. 1918 erhielt Sanok sowie alle andere Städte in dem Galizien Gebiet die Unabhängigkeit. In der Zwischenkriegszeit entstanden in Sanok neue Betriebe: 9.September 1939 haben die deutsche Truppen Sanok betreten. Die deutsche Besatzung dauerte bis zum 9. August 1944. Nach dem Krieg entwickelte sich die Stadt weiter. Sanok ist bis heute Sitz des Landkreises und ein wichtiger Industrie- und Kommunikativort des Gebiets. Die Stadt verfügt auch über ein breites kulturelles Angebot.

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